Schleitheim, Baggenbrunnen – Wutach

Donnerstag 21. September 2017      10.6 km

 

Während die roten Trauben noch geschützt unter den Netzen warten, ist es Zeit für die weissen. Im «Mühliweg»  werden seit gestern die Riesling-Silvaner Trauben «geherbstet» (gelesen). Einige sind bereits fertig. Im Rebberg von Bächtolds sind sie  noch fleissig dran. Martin, den ich nach dem Ertrag fragte, meinte, dass die Menge über dem Erwarteten liege, aber dass die zwei vergangen Regen-Wochen einen höheren Öchslegrad verhinderten. Nach dem Frühjahrsfrost ist das ein erfreuliches Resultat.

Übers «Felsenhütli» laufe ich Richtung Staufenberg. Entlang geht’s der Flüeli- und Häärdlihalde. Die abgeernteten Äcker sind teilwiese bereits wieder gepflügt oder werden gerade. In einer kleinen Schafherde  auf dem Häärdli fallen mir die Schafe mit den gedrehten Hörner auf. Ausserdem haben sie auch ein zotteliges Fell. Das «Baggebrünndli» ist ein kleines, unterhalb des Weges liegendes Brünnchen. Hier folge ich dem abwärtsführenden Weg. Wo der Weg wieder in den Wald führt, liegt rechterhand der Baggenbrunnenbruch, ein Geotop von kantonaler Bedeutung.

Im Talgrund der Wutach lohnt sich ein kleiner Abstecher nach links. 200 Meter südlich liegt der idyllische Grillplatz mit dem Elisabethenbrunnen. Dem renaturierten Wutachufer entlang laufe ich bis kurz vor dem Wutachsteg.

Hier beginnt der Aufstieg zur «Hohlenaach». Dem Weg entlang trift man die unterschiedlichsten Pilze an. Das feuchte Wetter treibt sie aus dem Boden. Auf dem Lendli grast ein Reh in der Wiese. Dem vorbeifahrenden Jäger schenkt es keine grosse Beachtung. Solange er im Auto sitzt, besteht auch keine Gefahr. Unter dem Staufenberg vorbei und über den Bohl beende ich die heutige Rundwanderung.

 

Dieser Beitrag wurde unter Regionale Touren abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.