Stühlinger Schloss – Eberfingen

Sonntag 06. August 2017          15.2 km

 

Schloss, Kloster und Spital Stühlingen

Nach der Hitzeperiode ist heute wieder einmal ein angenehmer Wandertag. Bei 20° laufe ich über den Radweg nach Stühlingen. Von der Grenze her kommen zwei Wanderer entgegen. Der eine fotografiert die Zollanlage. Vermutlich sind sie nicht aus der hiesigen Gegend. Bei der evangelischen Kirche endet gerade das Geläute der Glocken während dasjenige der katholischen Kirche beginnt. Vor der «Krone» führt ein Weg Richtung Kloster.

Stühlingen
Beim Klostergarten
Weder Kamillen noch Margariten
Alte Mühle Stühlingen
Moderner Kreuzweg

Hier bin ich noch nie entlang gelaufen. Ein schön renoviertes Gebäude zieht die Aufmerksamkeit auf sich. Es ist die alte Mühle. Der steile Weg zum Kloster ist flankiert von modernen Kreuzweg-Darstellungen. Ein Eichhörnchen huscht über den Weg beim Kloster. Der Pfad führt oberhalb des eingezäunten Klostergartens in den Wald den Schlossberg hoch. Nach einer Stunde stehe ich beim Schloss Hohenlupfen.

Schloss Hohenlupfen Stühlingen
Schloss Hohenlupfen Stühlingen

Das Schloss in der heutigen Form existiert seit 1624. Nach Eberfingen verläuft der Weg durch den Wald. Teilweise ist er ein bisschen überwuchert und es hat wieder mal Brennesseln und ich die brennesselfreundlichen kurzen Hosen an.  Rund 2.5 km laufe ich durch den Wald bis vor Eberfingen.

Eberfingen
Kalvarienbergkapelle Eberfingen
Alter Bahnhof Eberfingen

In zügigem Schritt geht’s runter zur Kalvarienbergkapelle. Der alten Landstrasse folgend komme ich nach Eberfingen rein. Nach den ersten Häusern zweige ich ab zum alten Bahnhof runter. Mein Plan war, auf dem Radweg der Wutach entlang nach Stühlingen zurück zu laufen. Bei der Wutachbrücke ist der Radweg gesperrt und auch die Fussgänger werden über die Brücke zur Bundesstrasse geleitet. Neben der verkehrsreichen Strasse marschiere ich Tal aufwärts. Auch einige Radfahrer sind unterwegs. Am Ortsrand, pardon: Stadtrand nehme ich den Weg der Wutach entlang durch den Campingplatz. Der Platz ist gut belegt mit Gästen von überall her. Durch das Tor gelangt man über die Wutach gleich auf das Areal von Rewe und Penny. Zurück in Oberwiesen nehme ich den Weg dem «Zwärebach» entlang. Bei der «Talmüli» verläuft der Weg über einen ehemaligen, kleinen Steinbruch. Auf dem Weg liegt eine Schlange. Ich vermute, es ist eine Ringelnatter.

Zuerst glaubte ich, sie sei tod, sah dan aber, dass sie lebt. Ich nahm schnell den Fotoapparat und konnte sie filmen, wie sie sich davon schlängelte. Von hier ist es nur noch ein kurzes Stück über den Gehren nach Hause.

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