18. Alcaracejos – Hinojosa del Duque

Mittwoch 25. April 2018    23.2 km

Ginster wars, ….

Schon vor 6 Uhr bin ich wach. So früh will ich noch nicht raus. So nehme ich mir noch Zeit, um einige Zeilen für den gestrigen Beitrag zu schreiben. Nach sieben starte ich dann, gemäss der Beschreibung im Buch. Die Häuser der «Stadt» sind bald zurück gelassen. Ich musste bald feststellen, dass es heute Morgen sicher 5° kälter ist als gestern. Die Jacke hervorholen mochte ich aber nicht, so legte ich einfach einen Zahn zu, um warm zu bekommen. Weiterlesen

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17. Villaharta – Alcaracejos

Dienstag 24. April 2018 36.5 km

Beim Tagebuchschreiben

In der Nacht habe ich nicht so gut geschlafen, u.a. war das Bett zu kurz. Trotzdem musste mich der Wecker um 6 Uhr wecken. 10 vor sieben, es war noch dunkel, laufe ich in kurzen Hosen und T-Shirt los. Es war bewölkt, aber schwül. Bis zum Ortsende habe ich mir gestern Abend noch den Weg angeschaut. Von hier steigt er auf der Landstrasse bis zum höchsten Punkt. Die Strasse ist bereits zu erkennen und daher machbar.
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16. Cerro Muriano – Villaharta

Montag 23. April 2018 21.8 km

Auf dem Jakobsweg

Heute habe ich mir einen Tag gekauft für € 1.3o. Soviel kostete der Bus von Córdoba nach Cerro Muriano. Die Hälfte des Weges hätte durch die Stadt und das Industriegebiet geführt. Die zweite Hälfte wäre schön gewesen, hätte auch noch einen Anstieg von 450 m beinhaltet. Um 07.46 Uhr fährt er an der Haltestelle Gran Capitán ab und schon um halb 9 laufe ich in Cerro Muriano zu. Noch zwei Dosen Getränke eingekauft und los geht es
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15. Ruhetage in Córdoba

Samstag / Sonntag 21. / 22. April 2018

Blick vom Hotelzimmer

Am Samstagmorgen wechsele ich beizeiten in das andere Hotel. Zimmerbezug ist natürlich noch nicht möglich, erst ab 12.30 Uhr. Den Rucksack kann ich aber deponieren. Dafür habe ich Zeit, zweimal zu Frühstücken. In der ersten Bar bestelle ich Schokolade mit Churros. In Spanien ist heisse Schokolade effektiv Schokolade und nicht ein Kakaogetränk. Bevor ich die Mezquita aufsuche, liegt noch ein Kaffee mit einem Croissant drin. In der Mezquita
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14. Baena – Castro del Río – Cordoba

Freitag 20. April 2018 21.9 km

Am Wegesrand

Ich habe diese Nacht sehr gut geschlafen. Es war das erste Mal, wo ich nicht einen ausgetrockneten Mund hatte und in der Nacht viel trinken musste. Am Morgen hatte ich auch den Eindruck, dass die Kleider etwas feucht waren.

Vor sieben Uhr verlasse ich die Herberge und bewege mich langsam den Berg hinunter. Das Abwärtslaufen, vor allem am Morgen, ist immer eine Qual. Zum Dorf hinaus vertraue ich lieber wieder der Beschreibung im Wanderführer.
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13. Alcaudete – Baena

Donnerstag 19. April 2018   28 km

Habe Kollegen getroffen

Gibt es was Schlimmeres in der Nacht als ein schnarchender Mitbewohner? Ja das gibt es. Letzte Nacht kläfften und bellten ein oder mehrere Köter ununterbrochen bis mindestens vier Uhr. Einen Schnarcher kann man wenigstens wecken, aber gegen solche Viecher oder seine Besitzer müsste man gröbere Mittel einsetzen. Ob sich die Anwohner das immer gefallen lassen?

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12. Alcalá la Real – Alcaudete

Mittwoch 18. April 2018 24.6 km

Heute in kurzen Hosen

Die Internetzustände in Alcalá sind sehr mangelhaft. Ich fand gestern noch ein Café mit respektablem Zugang. Den Beitrag vom Montag konnte ich noch nachliefern. Beim Bearbeiten des Dienstagberichtes hiess es plötzlich: Zeit abgelaufen. Neuer Zugang in 1.5 Stunden möglich. Da musste ich aber im Bett sein.

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11. Moclín – Alcalá la Real

Dienstag 17. April 2018 23 km

Moclin morgens um sieben

Als erster laufe ich um 7 Uhr los. Die Signalisation im Ort ist wieder dürftig. So lande ich zuerst beim Castillo oben. Mit GPS und der Beschreibung im Wanderführer finde ich dann den Weg aus dem Dorf raus. Zur Belohnung für den gestrigen Aufstieg gehts heute gleich wieder runter. Wenigstens nicht so lange. Auf zwei Bergspitzen sind zwei Türme auszumachen. Vielleicht bildeten diese eine Singnalisationskette nach Granada, dem letzten noch standhaft gebliebenen Maurischen Königreich.
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10. Granada – Moclín

Montag 16. April 2018 36.3 km

Don Pedro el peregrno

Die Strassen Granadas sind nass vom nächtlichen Regen, als ich um sieben Uhr loslaufe. Den Weg bis kurz nach der Kathedrale habe ich mir gestern angesehen. Noch ein paar Wegzeichen finde ich, dann ist das Gefühl und GPS gefragt. Zwischendurch treffe ich wieder mal auf Symbole. Der Gipfel ist, das auf einer Strecke von 200 m, wo man weder links noch rechts flüchten kann, an vier Masten die Muschel und der Pfeil angebracht sind, bei der nächsten Kreuzung aber keine Fortsetzung mehr zu sehen ist.
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09. Quentar – Granada

Sonntag 15. April 2018 18.8 km

Spieglein, Spieglein an der Wand...

Spieglein, Spieglein an der Wand…

In Anbetracht der kurzen Etappe lasse ich es langsam angehen. Die Waden schmerzen ein bisschen, was aber nicht verwunderlich ist nach der gestrigen Etappe. Nach mehr als 700 m rauf und 800 m runter muss man sie spüren. Vor allem der Abstieg am Schluss war happig und hinterliess Spuren. So schleiche ich vorsichtig durch das Dorf runter. Der einzige Ort unterwegs ist schnell erreicht. Eine Bar ist nicht offen, brauche ich jetzt auch noch nicht. Weiterlesen

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