19. Hinojosa del Duque – Monterrubio de la Serena

Donnerstag 26. April 2018 33 km

Heute ziert mal ein andere Esel das Eingangsbild

Heute ziert mal ein andere Esel das Eingangsbild

Gleich mal soviel vorweg: heute wars ein tierischer Tag. Wie gewohnt starte ich mit dem Tagesanbruch. In Anbetracht der Länge der Etappe, probiere ich das Tempo hoch zu halten. Dieses Mal habe ich das Jäckchen angezogen und es war noch gut so. Der Weg führt wieder fasst ausschliesslich durch Agrarland. Die farbigen Blumen sind nicht mehr so dominant, aber immer noch reichlich vorhanden. Auch die Hunde sind nicht weniger geworden. Immerhin hat es solche darunter, die zu faul sind, um zu bellen. Einer lag quer über dem Weg, bei einem andern Hof stand plötzlich ein Esel oder Maultier auf dem Weg. Pferde grasten auf den Wiesen und Truthühner stolzierten über den Hof. Über alles behält der Storch die Übersicht. Ein erster Bach ist über Steine passierbar. In der Ferne ist wieder ein abgeerntetes Feld mit Rundballen zu erkennen. Ein Bahngleis ist zu überqueren. ob hier noch ein Zug fährt, weiss ich nicht. Sicher jedoch ist, dass das Bahnhofsgebäude ausser Betrieb ist.

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Der Weg verläuft vorwiegend auf guten Pfaden mit mehrheitlich sanften An- und Abstiegen. Jede Stunde sieht man mal ein Auto oder in der Ferne auf einem Hof jemand. Sonst ist man alleine.

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In einer Senke liegt noch der Río Zújar. Dieses ist bisher der grösste zu durchquerende Fluss. Er ist breiter, tiefer und zieht mehr. Hier ziehe ich die Treckingsandalen an, um hindurch zu waten. Die heikleren Sachen, wie Fotoapparat und Handy, verpacke ich in den Rucksack. Nicht dass sie bei einem Ausrutscher nass werden. So stapfe ich vorsichtig durch das Wasser. Knapp bis zu den Knien reicht es. Das ganze war wider eine wohltuende Abkühlung. Eine Herde Kühe weiden auf der grün-violetten Wiese. Ob aus diesen, wenn sie zuviel von den violetten Pflanzen fressen, die Lila Milkakuh entsteht? Von einem der letzten Aufstiege hat man einen Überblick über die Schlaufe des Río Zújar, fast wie die Saarschleife.

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Dann steigt es nochmals an zum Sahnehäubschen des Tages, oder soll man sagen, zur Kuhscheisse des Tages. Der Weg führt auf die Landstrasse nach Monterrubio de la Serena. Die letzten 9 km Verlaufen auf dieser. Verkehr gleich Null, aber eine Sauhitze und nicht enden wollend. Der einzige Höhepunkt ist die Tafel zur Grenze zwsche Andalusien und der Extremadura. Unter einem Baum mache ich nochmals eine Pause und nicke ein. Ein vorbeifahrender LKW schreckt mich wieder auf.

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Im Etappenort Monterrubio de la Serena muss ich an der Tankstelle zuerst ein Bier reinkippen, bevor ich im Zentrum im Hostal Vaticano einzog. Am Abend treffe ich vor dem Hostal im Caffee das australische Paar und wir essen zusammen. Wir unterhalten uns, so gut es geht in Spanisch.

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2 Kommentare zu 19. Hinojosa del Duque – Monterrubio de la Serena

  1. Peter sagt:

    Danke für die guten Wünsche. Das Wetter könnte schlechter werden. Zeit aufzuhören. Soeben Fortsetzung gebucht.
    Gruss Gogas

  2. Claudia, Marcel und Ramon sagt:

    Ist aber auch ein schöner Esel:-) Wieder tolle Bilder! Wir wünschen dir weiterhin viele schöne Erlebnisse, heb Sorg und „guet Marsch“!
    Sonnige Grüsse aus Löhningen
    Claudia, Marcel und Ramon

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