15. Ruhetage in Córdoba

Samstag / Sonntag 21. / 22. April 2018

Blick vom Hotelzimmer

Am Samstag Morgen wechselte ich bezeiten in das andere Hotel. Zimmerbezug war natürlich noch nicht möglich, erst ab 12.30 Uhr. Den Rucksack konnte ich deponieren. Dafür hatte ich Zeit, zweimal zu Frühstücken. In der ersten Bar bestellte ich Schokolade mit Churros. In Spanien ist heisse Schokolade effektiv Schokolade und nicht ein Kakaogetränk. Bevor ich in die Mezquita ging, lag noch ein Kaffee mit einem Croissant drin. In der Mezquita standen schon sehr viele in der Schlange vor dem Kassenhäuschen. Um viertel vor 10 wird der Billetverkauf gestartet. In der Zwischenzeit ist auch der Ticketautomat für Barzahlung offen und die Wartezeit hielt sich in Grenzen. Dies war mein dritter Besuch dieser Moschee, aber es ist immer wieder erstaunlich. Auch die hinein gebaute Kathedrale ist sehenswert. Karl der V soll nach der Einweihung dieser gesagt haben: „Ihr habt was gebaut, das es anderswo schon gibt, und dafür habt ihr etwas zerstört, das einmalig war!“ Die Massen an Besuchern verlieren sich in diesem riesigen Monument. Ich lasse mir viel Zeit, die Eindrücke aufzunehmen.

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Nach einer Siesta auf dem Zimmer suchte ich das Kabel zum Verbinden der Kamera mit dem Notbook. Da es nirgends zu finden war. Lief ich nochmals ina andere Hostal zurück und tatsächlich haben sie es gefunden. Den Rest des Tages bin ich nur noch ein wenig in der Altstadt rumgeschlendert und ab und zu in einem Strassenkaffee ausgeruht.

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Mein erster Gang am Sonntag Morgen führte mich ins Zentrum der Stadt, welches nördlich der Altstadt liegt. In 800 m Entfernung liegt die Bushaltestelle Gran Capitán. Ich habe mich entschieden, statt morgen durch die halbe Stadt zu laufen, mit dem Bus die 18 km bis Cerro Muriano zu fahren und von dort die 22 km bis Villaharta zu laufen. So habe ich einen Reservetag für den Notfall. Auf dem Rückweg nehme ich in einem Kaffee das erste Frühstück ein. Einen Toast mit Olivenöl und frisch pürierten Tomaten,dazu frisch gepressten Orangernsaft und Kaffee für wemiger als drei Euro, er sind die Preise einiges tiefer als im Touristenzentrum. Beim Weiterlaufen begann es zu Regnen. Beim kleinen Numismatikmarkt brachten die Händler ihre Sachen ins Trockene. Gerne hätte ich noch ein bisschen gestöbert.

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Auf dem Programm stand jetzt der Besuch des Alcãcar, dem Palast der christlichen Könige. Noch mehrere hatten diesen Plan. Die Warteschlange, die sich nach dem Platz auf der Strasse weiterzog, verlangte Geduld. Nach der Besichtigung des Palasts gehts in den Park, wo sich die meisten Besucher aufhalten. Ein idealer Platz für Fotoshootings für Brautpaare, Erstkommunikanten, Verliebte und Selfieisten. Auch ich musste hier „zwei, drei“ Fotos machen. Auf dem Rückweg komme ich noch beim Museum der Spanischen Inquisition vorbei. In einer Galerie wird die Geschichte erklärt und in sechs Räumen werden die Foltermittel gezeigt. Was da alles im Namen des Christlichen Glaubens gemacht wurde, ist an Grausamkeit nicht zu überbieten. Da kann man nur sagen: Der Mensch ist das grausamste Tier.

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Der Nachmittag diente, wie gestern der Entspannung.

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