Löhningen – Schleitheim

Samstag 22. Juni 2014           9.88 km

StSS Station Löhningen

In Löhningen laufe ich an der schönen, ehemaligen Strassenbahn- und Busstation vorbei durch das Neubaugebiet Richtung Reben. Unter den Einfamilienhäusern fallen mir drei auf, die vermutlich speziell für Leute gebaut wurden, die nicht gerne Fenster putzen. Die Gärten sind gepflegt, teils mehr, teils weniger bepflanzt. Über die Reben hinweg wird der Blick frei in den Klettgau. Die Feuchtigkeit des Regens der letzten Nacht verhindert eine noch klarere Sicht. Auf den Wiesen wimmelt es von kleinen Schmetterlingen. Diesen Weg laufe ich das erste Mal in dieser Richtung. Es ist interessant, wie unterschiedlich ein Weg sein kann, ob man von A nach B läuft oder von B nach A. Abstiege die man kaum wahrnimmt, werden jetzt zu schweisstreibenden Aufstiegen. Die 500 m durch den Wald ist das einzige schattige Wegstück heute. Im Wald liegt am Wegesrand ein Rad. Ich glaube kaum, dass man den Verlust eines Rades nicht bemerkt. Aber vielleicht hat ja der Besitzer « ein Rad ab».  Bevor es nach dem Fohrenhof wieder abwärts nach Siblingen geht, wird nochmals der Blick frei weit den Klettgau hinunter. In Siblingen bleibe ich kurz vor den Resten des vor drei Tagen abgebrannten Hauses stehen. Wie schlimm muss das sein, wenn man aus den Ferien kommt und vor dem Nichts steht.

Löhninger Reben mit Klettgau
Siblingen und der Klettgau
Sonnenblumen lassen die Köpfe hängen
Brachwiese beim Waldhof
Brachwiese
Mais

Richtung Siblingerhöhe laufe ich über den Radweg dem Randenfuss entlang. Die Sonneblumen lassen bereits ihr Köpfe leicht hängen. Ob sie schon bald das Ende des Sommers erwarten? Ein Stück vor dem Waldhof kann man den asphaltierten Weg abkürzen oder umgehen über einen Feldweg. Bei der Siblingerhöhe steht ein älteres Paar mit E-Bikes. Der Mann erklärt der Frau, die sich an ein eine Stange hält, wie sie die Kurve hätte fahren sollen. Anscheinend ist sie hier gestürzt. Später überholen sie mich wieder und ich hörte noch, wie er sie fragte, ob ihr noch was weh tut, was sie verneinte.

Thermenmuseum Juliomagus
Römische Therme
Römische Therme

Beim Salzbrunnen schaue ich noch in das Thermenmuseum Juliomagus rein. Der neue Bau und die modernisierte Eirichtung sind wirklich gut gelungen und einen Besuch wert.

22 Juli 2017

22 Juli 2017

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