19 Morille – Salamanca

Freitag 04. April 2014              20.4 km

Um sieben Uhr standen wir auf und als es zu dämmern begann liefen wir einzeln los, das Dorf hoch und dann auf einen guten Weg. Der Himmel war fast wolkenlos. Am östlichen Horizont tauchte die Sonne auf. In der Nähe liegt ein kleiner See und am Ufer grasten Kühe. Dort wollte ich ein Foto mit der aufgehenden Sonne machen. Diese hatte sich inzwischen wieder hinter einem Hügel versteckt. Ich wartete eine Zeit lang aber es dauerte dann doch zu lange bis sie über den Hügel hochkommt. So lief ich weiter. Über gute Weidewege und Strassen und mit nur kleinen Wasserhindernissen marschierte ich zwei Stunden in der Morgensonne. Danach zogen wieder Wolken auf und zwei-, dreimal regnete es kurz. Viertel nach neun erblickte ich am Horizont die Stadt Salamanca, gut erkennbar an der Kathedrale. Anderthalb Stunden später, nach dem Überqueren eines historischen Schlachtfeldes stand ich auf dem letzten Hügel vor der Stadt. Bis in die Stadt dauerte es nochmals 1¼ Stunden. Um 12 Uhr überquerte ich die römische Brücke unterhalb der Kathedrale. Ich suchte mir das Hostal, das im Herbergsverzeichnis aufgeführt ist. Die Adresse fand ich, doch dieses Hostal existierte nicht mehr. An seiner Stelle war aber ein anderes. Ich bezog ein Zimmer für 24 €. Leider kam in der Dusche kein warmes Wasser. So wusch ich mich kalt. Die Heizung lief auch noch nicht. Hier heizen sie erst abends. Nach dem zweiten Mal Reklamieren klappte es dann auch mit dem warmen Wasser. In der Zwischenzeit hatte ich mir die Stadt angesehen und Karten und Emails geschrieben. In der Kathedrale war ich nicht, man verlangte Eintritt und das stört mich bei Kirchen.

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Am Abend machte ich noch Fotos von der beleuchteten Plaza Mayor und andern Orten. Im Hostal trafen nach 22 Uhr einige Spanier ein und veranstalteten einen sau Mais. Alles poltern an die Wand half nichts. Nach dreiviertel Stunden gingen sie endlich wieder und kehrten erst um sieben Uhr wieder zurück.

19 Morille - Salamanca
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