Ruhetag in Cáceres

Donnerstag 27. März 2014

Ich schlief nicht so gut. Vermutlich war es zu warm. In der Nacht war ich mal aufgestanden und habe die Wäsche, die über dem Heizkörper lag, zusammengelegt. Um acht stand ich auf und ging raus. Die Stadt schlief noch und es war sau kalt. Eine Anzeige zeigte 7°, eine andere 3°. Ich ging nochmals ins Zimmer zurück und wagte es um neun Uhr nochmals. Die ersten Bars richteten draussen die Tische. Ich setzte mich in die Bar bei der Pension und trank einen Kaffee. Dort konnte ich das Internet der Pension nutzen. Darauf lief ich durch die Altstadt und zog durch seine verwinkelten Gassen. Caceres ist eine schöne, interessante Stadt mit vielen gut erhaltenen Gebäuden. Anschliessend setzte ich mich auf der Plaza Mayor an einen sonnigen Platz und schrieb. Wenn der Wind nicht blies liess sich’s aushalten. Später traf ich Helmuth und Annette. Helmuth hatte neue Schuhe gekauft, eine Nummer grösser als vorher. Wir tranken zusammen einen Kaffee und mit Helmuth plauderte ich noch lange. Dann zog ich mich zur Siesta zurück. Um halb vier schrieb mir Helmuth eine SMS und fragte, ob ich um sechs auch zum Abendessen mitkomme. Zuvor kaufte ich noch Lebensmittel für den nächsten Tag. Das war um diese Zeit recht schwierig. Zwischen eins und fünf sind die Geschäfte geschlossen. Um sechs trafen wir uns vorm Hotel von Annette.

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Sie hatte ein Arrangement bei dem Sie in Hotels übernachten kann, längere Strecken kürzt sie mit dem Taxi und das Gepäck wird ins nächste Hotel gebracht. Jakobsweg light! Helmuth brachte noch Monique mit, eine ältere (? so etwa wie ich!!!) Australierin, die wir schon in der letzten Herberge trafen. Nach dem Essen verabschiedeten wir uns. Wir werden uns wahrscheinlich nicht mehr treffen, denn wir laufen unterschiedliche Etappenlängen. Vor dem zu Bett gehen wusch ich noch mein langärmeliges Hemd, denn hier konnte ich es noch an der Heizung trocknen.

Ruhetag Cáceres
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